Vorsitzender Benjamin Schubert konnte fast 40 Kandidaten und interessierte Bürger begrüßen. In seinem Grußwort stellte auch er klar heraus, dass es nur im Team, nur gemeinsam in unserer Gemeinde weiter gehen kann.
Im Anschluss stellte sich Jochen Trier als Bürgermeisterkandidat vor. In seiner Vita zeigte er auf, wie er in Wirsberg familiär verwurzelt ist und wie er seit Kindheitstagen in seiner Gemeinde zuhause ist. In lockerer, freier Rede erläuterte er seine Ziele, welche er aus seiner Sicht nur mit dem Team-Wirsberg, bewältigen kann. Im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben sei ihm nicht bange, da er eine starke Truppe der Freien Wähler hinter sich weiß. Dies spiegelt sich auf der Liste der Gemeinderatskandidaten wieder. Doch nicht nur bei den Kandidaten sei die Unterstützung groß, sie geht durch die ganze Bürgerschaft.
Gemeinschaftssinn, Kritikfähigkeit, Ehrlichkeit, Offenheit, dass sind die Parameter, die ein Bürgermeister für Wirsberg haben muss. Die Plattform der Freien Wähler ist genau das Richtige, hier wird diskutiert und auch kritisiert. Hier gibt es keinen Personenkult und keine Bedenken seine Meinung zu Themen zu äußern.
Personalführung ist Jochen Trier ein besonderes Anliegen. In seinem Beruf als Polizeibeamter und stellvertretender Schichtführer, ist er immer wieder mit diesem Thema befasst. Nur wenn man die Mitarbeiter wertschätzt und bei Konflikten Kompromisse findet, hat man zufriedene, motivierte und leistungsstarke Kollegen. Daran wird muss gearbeitet werden.
Gute Kommunalpolitik ist nur möglich, wenn Wirsberg mit seinen Nachbargemeinden auf Augenhöhe ist. Probleme werden besprochen und nicht über Medien kommuniziert; hier ist offensichtlich einiges nachzuholen. Das Beste Beispiel ist die leidige Geschichte mit der Abwasserproblematik und einem Gerichtsverfahren ohne Ende.
Hier ist der gleiche Ansatz zu sehen wie im Grund für seine Kandidatur. Schimpfen, kritisieren und lästern kann jeder. Ist man der Meinung etwas läuft nicht richtig oder man kann es besser oder anders machen, muss auch Verantwortung übernommen werden.
Wirsberg als Anziehungspunkt für Touristen muss neue Wege gehen, neue Ideen entwickeln. Hier wäre ein Ansatz, Urlaub in der CO2 neutralen Gemeinde Wirsberg; dem staatl. anerkannten Luftkurort. Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern und eine Hackschnitzelheizung für gemeindliche Immobilien, nannte Trier als erste Ideen auf diesem Weg.
Große Herausforderungen für die Zukunft wären im Schwimmbad zu finden. Neben der Technik sind hier auch viele Anlagen in die Jahre gekommen. Der Maschinenpark in unserem Bauhof müßte ebenfalls zielgerichtet erneuert werden. Für den Kernort steht in den nächsten Jahren die Kanalsanierung ganz oben auf der Agenda.
Besonderen Dank sprach Jochen Trier dem 2. Bürgermeister Karl-Heinz Opel aus, der im Gemeinderat mit seiner langjährigen Erfahrung immer als ausgleichendes Element fungiert. Mit seiner Bürgernähe und seiner bodenständigen Art, ist er auch in der Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden unerlässlich.
Im Anschluss stellten sich alle anwesenden Gemeinderatskandidaten vor. Hier konnte man eine große Vielfalt an Fachwissen und Engagement erkennen. Alle betonten, dass die Mannschaft der Freien Wähler eine tolle Truppe sei. Jeder kann seine Vorschläge einbringen und wird auch gehört. Hier wird nicht gemotzt, sondern jeder ist bereit sich einzubringen.